AFC-Ausflug 2020 nach Hamburg

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Unser diesjĂ€hriger Vereinsausflug fĂŒhrte uns in die Weltstadt Hamburg mit ihrem maritimen Flair.

14 Reiseteilnehmer fuhren am Freitag unter Corana-Bedingungen mit dem ICE von Coburg, via Berlin, nach Hamburg. Nach einer kurzen Maskenpause am Hauptbahnhof ging es weiter zum Check-in in unser Hotel in Bergedorf. Am Nachmittag fuhren wir per S- und U-Bahn zu den LandungsbrĂŒcken. Auf der FĂ€hre 62 nach Finkenwerder, einer touristisch beliebten Verbindung, erlebten wir Hamburg vom Wasser aus. Mit FĂ€hre 64 ging es bei herrlichem SpĂ€tsommerwetter gleich weiter Richtung TeufelsbrĂŒck. Der geplante Ausblick auf die Startbahn von Airbus wurde uns leider verwehrt, der Aussichtsturm am RĂŒschpark war Corona bedingt gesperrt. Ein Teil der Reisegruppe entschloss sich zur RĂŒckfahrt ins Stadtzentrum, der andere Teil machte einen gemĂŒtlichen Spaziergang von der Anlegestelle TeufelsbrĂŒck durch den Jenischpark nach Klein Flottbek. »Der Jenischpark gehört zu den bekannten Parks in Hamburg und gilt als einer der bedeutendsten LandschaftsgĂ€rten in Norddeutschland«. Nach einem erlebnistreichen Tag trafen sich alle wieder im reservierten Restaurant Krameramtsstuben zum Abendessen.

»UrsprĂŒnglich als Wohnungen fĂŒr KrĂ€mer-Witwen gedacht, finden sich dort die urigen Krameramtsstuben. Das gemĂŒtliche Ambiente und die herzliche Gastlichkeit machen die Krameramtsstuben zu einem beliebten Ausflugsziel – nicht nur bei Hamburger Jungs und Deerns. Trotz moderner EinflĂŒsse, die in die Speisen Einzug gehalten haben, hat sich das Restaurant seinen antiken Charme bewahrt und verwöhnt seit vielen Jahren seine GĂ€ste mit kulinarischen Köstlichkeiten der Hamburger und der deutschen KĂŒche«. Das Restaurant gleich hinter der Hauptkirche St. Michaelis hat ein sehr schönes Ambiente und leckeres Essen, sehr zu empfehlen. Ein kurzer Spaziergang zur Speicherstadt schloss sich an. Leider mussten wir mit dem restlichen Kunstlicht beim Fotografieren zurechtkommen, da wir die „Blaue Stunde“ wegen des gemĂŒtlichen Aufenthalts im Restaurant verpasst haben.

Der Samstag stand zur freien VerfĂŒgung. ZufĂ€llig trafen sich zur Mittagszeit alle an der St. Michaelis Kirche. Nach einiger Zeit, die wir mit der Beobachtung der Warteschlange am Turm verbrachten, reihten wir uns ein, um nach Familien getrennt mit dem Lift hochzufahren. Zu diesem Zeitpunkt war der Himmel ĂŒber Hamburg bedeckt und es wehte eine steife Brise. TurmabwĂ€rts gings es dann ĂŒber 452 Stufen zu Fuß. »Die evangelische Hauptkirche St. Michaelis ist der bekannteste Kirchenbau von Hamburg und gilt als bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands. FĂŒr die Schifffahrt auf der Elbe stellt der weithin sichtbare Sakralbau mit seiner markanten Architektur seit langem das Wahrzeichen der Hansestadt dar«.  Der Abend gehörte der Elbphilharmonie. Schade, dass die geplante FĂŒhrung ausgefallen war, deshalb begnĂŒgten wir uns mit der Elbphilharmonie-Plazza, die uns in 37m Höhe einen grandiosen Rundumblich ĂŒber Hamburg und den Hafen bot.

Anschließend mit der S-Bahn einmal quer durch Hamburg zum Braugasthaus „Altes MĂ€dchen“ im Schanzenviertel. Ein wirklich lohnendes Ziel. Jung, flippig, lecker.

Am Sonntag, nach FrĂŒhstĂŒck und Koffer packen, deponierten wir unser GepĂ€ck im Hamburger Hauptbahnhof. Ein Teil der Reisegruppe erkundete anschließend das Hafenviertel mit den LandungsbrĂŒcken, der andere Teil begab sich an die Binnenalster, besuchte das Rathaus und den Stadtpark „Planten un Blomen“ im Zentrum von Hamburg. »Der Name ist plattdeutsch und bedeutet Pflanzen und Blumen«. Das Wetter an diesem Sonntag hĂ€tte nicht besser sein können. Um halb fĂŒnf hieß es dann Abschied nehmen.  Von Hamburg bis Berlin fuhren wir mit einem Zug der Tschechische Bahnen ČeskĂ© drĂĄhy und wurden bestens mit tschechischem Bier versorgt. Kurz nach 22 Uhr trafen wir wieder am Bahnhof in Coburg ein.